Erscheinung und Auftreten
Schon bei der Annäherung an die Untotensiedlung kreist ein großer Schwarm ungewöhnlich großer Krähen über den Türmen und dem Tor. Ihre Zahl ist beträchtlich genug, dass der Schwarm als eigenes Hindernis wahrgenommen wird und nicht nur als gewöhnliche Ansammlung von Aasvögeln.
Die Tiere halten sich bevorzugt über den Ruinen und beschädigten Dächern auf. Als Rose im Torturm einen Feuerzauber verfehlt, schlägt die Flamme durch das Dach und trifft mehrere der kreisenden Vögel. Brennende Krähen stürzen herab. Der restliche Schwarm reagiert nicht mit Flucht, sondern dringt kurz darauf durch das beschädigte Dach in den Turm ein.
Verhalten im Kampf
Im engen Turm umkreisen Dutzende Krähen Rose und Söckchen. Sie greifen als Schwarm an und treffen Söckchen. Ihre Zahl, Geschwindigkeit und Bewegung auf mehreren Höhen machen einzelne Hiebe unzuverlässig; Pianwigs Schildschlag geht fehl und kommt Söckchens Horn gefährlich nahe.
Hybris kann den Schwarm mit extrem schnellen Dolchangriffen dezimieren. Mehrere Vögel werden aufgespießt und an einen Balken genagelt, andere an den Augen verletzt. Ein Teil der geblendeten Tiere fliegt aus den Fenstern und stürzt ab. Der Kampf zeigt, dass der Schwarm zwar gefährlich ist, aber keine erkennbare übernatürliche Unverwundbarkeit besitzt.
Beziehung zur Siedlung
Ob die Krähen nur von Verwesung, Leichen und dem Kultplatz angezogen werden oder selbst durch Umbra verändert sind, ist nicht geklärt. Ihre ungewöhnliche Größe und Aggressivität passen zum verwahrlosten, verderbten Zustand der Untotensiedlung, beweisen aber keine direkte Verbindung.
Ungeklärtes
Es ist nicht bekannt, ob der Schwarm dauerhaft in der Untotensiedlung nistet, ob der Kult ihn duldet oder nutzt und ob einzelne Tiere besondere Eigenschaften besitzen.
